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Transapikaler Aortenklappenersatz – Indikationen, Risiken und Grenzen

Transapikaler Aortenklappenersatz – Indikationen, Risiken und Grenzen Die kalzifizierende Aortenklappenstenose ist in den Industrieländern mit Abstand das häufigste erworbene Klappenvitium. Die Therapie der Wahl und zugleich der aktuelle Standard bei hochgradiger, symptomatischer Aortenklappenstenose ist der konventionelle chirurgische Aortenklappenersatz, der heutzutage mit niedriger Morbidität und Mortalität durchgeführt wird. Mit steigendem Durchschnittsalter nimmt die Prävalenz der Aortenklappenstenose aber auch die Inzidenz von bedeutsamen Begleiterkrankungen zu, was unweigerlich zu einem deutlich erhöhten Risiko des herzchirurgischen Eingriffs führt. Aktuell besteht zunehmender Bedarf, gerade diesem Patientenkollektiv eine adäquate und vor allem auch schonende Therapie des Vitiums anzubieten. Seit der Erstbeschreibung der perkutanen kathetergestützten Aortenklappenimplantation im Jahr 2002, haben sich zwei Zugangswege etabliert – der transfemorale, retrograde Zugang über die Arteria femoralis und der antegrade, transapikale Zugang über eine anterolaterale Minithorakotomie. Die kathetergestützte Klappenimplantation wird mittlerweile in vielen Herzzentren als Therapieoption für primär nichtoperable Patienten angeboten. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Clinical Research in Cardiology Supplements Springer Journals

Transapikaler Aortenklappenersatz – Indikationen, Risiken und Grenzen

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2011 by Springer-Verlag
Subject
Medicine & Public Health; Internal Medicine; Cardiology; Diagnostic Radiology; Cardiac Surgery; Angiology
ISSN
1861-0706
eISSN
1861-0714
DOI
10.1007/s11789-011-0025-3
pmid
22528178
Publisher site
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Abstract

Die kalzifizierende Aortenklappenstenose ist in den Industrieländern mit Abstand das häufigste erworbene Klappenvitium. Die Therapie der Wahl und zugleich der aktuelle Standard bei hochgradiger, symptomatischer Aortenklappenstenose ist der konventionelle chirurgische Aortenklappenersatz, der heutzutage mit niedriger Morbidität und Mortalität durchgeführt wird. Mit steigendem Durchschnittsalter nimmt die Prävalenz der Aortenklappenstenose aber auch die Inzidenz von bedeutsamen Begleiterkrankungen zu, was unweigerlich zu einem deutlich erhöhten Risiko des herzchirurgischen Eingriffs führt. Aktuell besteht zunehmender Bedarf, gerade diesem Patientenkollektiv eine adäquate und vor allem auch schonende Therapie des Vitiums anzubieten. Seit der Erstbeschreibung der perkutanen kathetergestützten Aortenklappenimplantation im Jahr 2002, haben sich zwei Zugangswege etabliert – der transfemorale, retrograde Zugang über die Arteria femoralis und der antegrade, transapikale Zugang über eine anterolaterale Minithorakotomie. Die kathetergestützte Klappenimplantation wird mittlerweile in vielen Herzzentren als Therapieoption für primär nichtoperable Patienten angeboten.

Journal

Clinical Research in Cardiology SupplementsSpringer Journals

Published: Mar 10, 2011

References