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Studienfachwahl als Spezialfall der Ausbildungsentscheidung und Berufswahl

Studienfachwahl als Spezialfall der Ausbildungsentscheidung und Berufswahl Vorliegende Studien belegen eine persistente horizontale Ungleichheit von Studienfachwahlen nach sozialer Herkunft. Im vorliegenden Beitrag wird der Frage nachgegangen, warum ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Studienfachwahl besteht. Auf der Datenbasis der sächsischen Abiturientenbefragung seit 2000 kann die Entscheidungsfindung der Abiturientinnen und Abiturienten zu ihren nachschulischen Bildungs- und Berufswegen etwa drei Monate vor dem Abitur modelliert werden. Durch die empirischen Analysen kann nachgewiesen werden, dass die Studienfachwahl in Abhängigkeit von der Schichtzugehörigkeit das Ergebnis von Entscheidungen ist, die durch das Motiv des Statuserhalts, den erwarteten Kosten für bestimmte Ausbildungen, den individuellen Leistungspotenzialen, dem erwarteten Studienerfolg und der soziokulturellen Distanz zur tertiären Bildung strukturiert werden. Anhand dieser Determinanten der Studienfachwahl kann der Effekt sozialer Herkunft und damit – im Aggregat gesehen – die persistente soziale Ungleichheit von Studienfachwahlen nach sozialer Herkunft erklärt werden. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Journal for Labour Market Research Springer Journals

Studienfachwahl als Spezialfall der Ausbildungsentscheidung und Berufswahl

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2009 by Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
Subject
Economics; Labor Economics; Sociology, general; Human Resource Management; Economic Policy; Regional/Spatial Science; Population Economics
ISSN
1614-3485
eISSN
1867-8343
DOI
10.1007/s12651-009-0020-z
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Abstract

Vorliegende Studien belegen eine persistente horizontale Ungleichheit von Studienfachwahlen nach sozialer Herkunft. Im vorliegenden Beitrag wird der Frage nachgegangen, warum ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Studienfachwahl besteht. Auf der Datenbasis der sächsischen Abiturientenbefragung seit 2000 kann die Entscheidungsfindung der Abiturientinnen und Abiturienten zu ihren nachschulischen Bildungs- und Berufswegen etwa drei Monate vor dem Abitur modelliert werden. Durch die empirischen Analysen kann nachgewiesen werden, dass die Studienfachwahl in Abhängigkeit von der Schichtzugehörigkeit das Ergebnis von Entscheidungen ist, die durch das Motiv des Statuserhalts, den erwarteten Kosten für bestimmte Ausbildungen, den individuellen Leistungspotenzialen, dem erwarteten Studienerfolg und der soziokulturellen Distanz zur tertiären Bildung strukturiert werden. Anhand dieser Determinanten der Studienfachwahl kann der Effekt sozialer Herkunft und damit – im Aggregat gesehen – die persistente soziale Ungleichheit von Studienfachwahlen nach sozialer Herkunft erklärt werden.

Journal

Journal for Labour Market ResearchSpringer Journals

Published: Oct 9, 2009

References