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Mittlere Vortestwahrscheinlichkeit der KHK – nichtinvasive Diagnostik

Mittlere Vortestwahrscheinlichkeit der KHK – nichtinvasive Diagnostik Clin Res Cardiol Suppl 2:V/1–V/2 (2007) ED ITOR IAL DOI 10.1007/s11789-007-0020-x A. Schmermund Mittlere Vortestwahrscheinlichkeit der KHK – T. Voigtländer nichtinvasive Diagnostik bensqualität durch die Reduktion keit für das Vorliegen einer chro- Die koronare Herzkrankheit (KHK) hat den Charakter einer der Angina pectoris und Ihrer nischen KHK ein (s. Tab. 1). Volkskrankheit. Neben der hohen Äquivalente sowie die Verbes- Die Vertreter der beteiligten serung der Belastbarkeit. Aber Fachgesellschaften erzielten Einig- Inzidenz sind die prognostischen Implikationen bemerkenswert. In auch die Prognose ist ein wesent- keit darüber, dass bei einer nied- Deutschland sind 7,5% aller To- licher Aspekt, sind doch 10,9% rigen Vortestwahrscheinlichkeit der Todesfälle in Deutschland von < 10% für das Vorliegen einer desfälle auf einen akuten Herz- infarkt zurückzuführen. Folge einer chronischen KHK. KHK eine weitergehende Diagnos- Die Konzepte für die Diagnos- Wesentliche Faktoren für die tik nicht erforderlich wird. Auch individuelle Prognoseeinschät- bei einer Vortestwahrscheinlich- tik und Behandlung der KHK sind durch eine mehr und mehr zung bei chronischer KHK sind keit von > 90% ist das Vorgehen gefestigte Studienlage zunehmend kürzlich beschrieben worden [1]. klar: Eine weitergehende nichtin- In Abhängigkeit von weiteren Pa- vasive Diagnostik über Ruhe-EKG klarer. Insbesondere bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom ist rametern wie http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Clinical Research in Cardiology Supplements Springer Journals

Mittlere Vortestwahrscheinlichkeit der KHK – nichtinvasive Diagnostik

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2007 by Springer Medizin Verlag
Subject
Medicine & Public Health; Internal Medicine; Angiology; Cardiac Surgery; Diagnostic Radiology
ISSN
1861-0706
eISSN
1861-0714
DOI
10.1007/s11789-007-0020-x
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Abstract

Clin Res Cardiol Suppl 2:V/1–V/2 (2007) ED ITOR IAL DOI 10.1007/s11789-007-0020-x A. Schmermund Mittlere Vortestwahrscheinlichkeit der KHK – T. Voigtländer nichtinvasive Diagnostik bensqualität durch die Reduktion keit für das Vorliegen einer chro- Die koronare Herzkrankheit (KHK) hat den Charakter einer der Angina pectoris und Ihrer nischen KHK ein (s. Tab. 1). Volkskrankheit. Neben der hohen Äquivalente sowie die Verbes- Die Vertreter der beteiligten serung der Belastbarkeit. Aber Fachgesellschaften erzielten Einig- Inzidenz sind die prognostischen Implikationen bemerkenswert. In auch die Prognose ist ein wesent- keit darüber, dass bei einer nied- Deutschland sind 7,5% aller To- licher Aspekt, sind doch 10,9% rigen Vortestwahrscheinlichkeit der Todesfälle in Deutschland von < 10% für das Vorliegen einer desfälle auf einen akuten Herz- infarkt zurückzuführen. Folge einer chronischen KHK. KHK eine weitergehende Diagnos- Die Konzepte für die Diagnos- Wesentliche Faktoren für die tik nicht erforderlich wird. Auch individuelle Prognoseeinschät- bei einer Vortestwahrscheinlich- tik und Behandlung der KHK sind durch eine mehr und mehr zung bei chronischer KHK sind keit von > 90% ist das Vorgehen gefestigte Studienlage zunehmend kürzlich beschrieben worden [1]. klar: Eine weitergehende nichtin- In Abhängigkeit von weiteren Pa- vasive Diagnostik über Ruhe-EKG klarer. Insbesondere bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom ist rametern wie

Journal

Clinical Research in Cardiology SupplementsSpringer Journals

Published: Jan 1, 2007

References