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Metabolisches Syndrom und kardiovaskuläre Komplikationen

Metabolisches Syndrom und kardiovaskuläre Komplikationen Der Begriff „metabolisches Syndrom“ (MetS) umschreibt einen klinischen Zustand mit Insulinresistenz und/oder viszeraler Adipositas. Im Fettgewebe wird eine Reihe von Substanzen produziert (Substrate, Hormone, Zytokine), die eine Insulinresistenz und die Entwicklung eines MetS begünstigen. Dem viszeralen Fett kommt aufgrund besonderer biochemischer Eigenschaften und Lokalisation im Körper eine Sonderrolle bei diesen metabolischen Veränderungen zu. Da die Insulinresistenz und alle Komponenten eines MetS kardiovaskuläre Risikofaktoren sind, implementieren sie ein hohes Gesundheitsrisiko für atherosklerotische Erkrankungen; Auswirkungen sind vorwiegend bei der koronaren Herzkrankheit und dem Schlaganfall, kaum hingegen bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit zu erwarten. Die Therapie des MetS besteht im Regelfall in einer Änderung der Lebensweise. Da Fehlernährung und körperliche Inaktivität die Hauptursachen eines MetS sind, stellt eine Korrektur der Lebensweise eine ursächliche und damit sehr effektive Behandlung dar. Führt eine Lebensstiländerung nicht zum Therapieerfolg, ist eine Pharmakotherapie indiziert. Das Therapieziel kann gefährdet sein, wird nur der avisierte Risikofaktor verbessert und die Insulinresistenz verschlechtert. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Clinical Research in Cardiology Supplements Springer Journals

Metabolisches Syndrom und kardiovaskuläre Komplikationen

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2006 by Springer Verlag
Subject
Medicine & Public Health; Cardiology; Internal Medicine; Angiology; Cardiac Surgery; Diagnostic Radiology
ISSN
1861-0706
eISSN
1861-0714
DOI
10.1007/s11789-006-0005-1
Publisher site
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Abstract

Der Begriff „metabolisches Syndrom“ (MetS) umschreibt einen klinischen Zustand mit Insulinresistenz und/oder viszeraler Adipositas. Im Fettgewebe wird eine Reihe von Substanzen produziert (Substrate, Hormone, Zytokine), die eine Insulinresistenz und die Entwicklung eines MetS begünstigen. Dem viszeralen Fett kommt aufgrund besonderer biochemischer Eigenschaften und Lokalisation im Körper eine Sonderrolle bei diesen metabolischen Veränderungen zu. Da die Insulinresistenz und alle Komponenten eines MetS kardiovaskuläre Risikofaktoren sind, implementieren sie ein hohes Gesundheitsrisiko für atherosklerotische Erkrankungen; Auswirkungen sind vorwiegend bei der koronaren Herzkrankheit und dem Schlaganfall, kaum hingegen bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit zu erwarten. Die Therapie des MetS besteht im Regelfall in einer Änderung der Lebensweise. Da Fehlernährung und körperliche Inaktivität die Hauptursachen eines MetS sind, stellt eine Korrektur der Lebensweise eine ursächliche und damit sehr effektive Behandlung dar. Führt eine Lebensstiländerung nicht zum Therapieerfolg, ist eine Pharmakotherapie indiziert. Das Therapieziel kann gefährdet sein, wird nur der avisierte Risikofaktor verbessert und die Insulinresistenz verschlechtert.

Journal

Clinical Research in Cardiology SupplementsSpringer Journals

Published: Aug 9, 2006

References