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Diagnostik der koronaren Herzkrankheit mittels kardialer Computertomographie

Diagnostik der koronaren Herzkrankheit mittels kardialer Computertomographie In der Praxis hängt die Behandlung von Patienten mit stabilen anginaverdächtigen Symptomen oder einer fraglichen Ischämie maßgeblich davon ab, ob eine strukturelle Koronarstenose sicher auszuschließen bzw. zu bestätigen und ein Bild der koronaren Plaquelast zu erhalten ist, um die Frage der Risikofaktorenbehandlung zu klären. Dies lässt sich durch die nichtinvasive CT-Angiographie (CTA) mittels Kardio-CT erreichen. Bei Patienten mit einer regelmäßigen, niedrigen Herzfrequenz wird eine robuste Bildqualität erzielt, sofern keine extreme Koronarverkalkung besteht. In zunehmendem Maße gelingt eine diagnostische Bildqualität auch bei Patienten mit einer höheren Herzfrequenz und Arrhythmien. Der sicherlich größte Nachteil der neuen Methode besteht in der Strahlendosis von 7–18 mSv. Die technische Entwicklung lässt aber eine deutliche Senkung der Strahlendosis erwarten, u. a. durch eine Reduktion der Aufnahmezeiten. Bereits jetzt bietet das Verfahren bei geeigneten Patienten eine wichtige diagnostische Möglichkeit im Rahmen der KHK-Abklärung. Hochgradige Koronarstenosen lassen sich mit sehr hoher Sicherheit ausschließen; analog zu den Erfahrungen aus der invasiven Koronarangiographie besteht bei diesen Patienten eine sehr günstige Prognose. Hochgradige Koronarstenosen werden ebenfalls mit hoher Sicherheit erkannt. Intermediären Stenosen können bezüglich ihrer hämodynamischen Bedeutung ähnlich schwer einzuschätzen sein wie bei der invasiven Angiographie. Durch die nichtinvasive Plaqueerkennung ergeben sich aber auch wichtige prognostische Aspekte. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Clinical Research in Cardiology Supplements Springer Journals

Diagnostik der koronaren Herzkrankheit mittels kardialer Computertomographie

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2007 by Springer Medizin Verlag
Subject
Medicine & Public Health; Internal Medicine; Angiology; Cardiac Surgery; Diagnostic Radiology
ISSN
1861-0706
eISSN
1861-0714
DOI
10.1007/s11789-007-0023-7
Publisher site
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Abstract

In der Praxis hängt die Behandlung von Patienten mit stabilen anginaverdächtigen Symptomen oder einer fraglichen Ischämie maßgeblich davon ab, ob eine strukturelle Koronarstenose sicher auszuschließen bzw. zu bestätigen und ein Bild der koronaren Plaquelast zu erhalten ist, um die Frage der Risikofaktorenbehandlung zu klären. Dies lässt sich durch die nichtinvasive CT-Angiographie (CTA) mittels Kardio-CT erreichen. Bei Patienten mit einer regelmäßigen, niedrigen Herzfrequenz wird eine robuste Bildqualität erzielt, sofern keine extreme Koronarverkalkung besteht. In zunehmendem Maße gelingt eine diagnostische Bildqualität auch bei Patienten mit einer höheren Herzfrequenz und Arrhythmien. Der sicherlich größte Nachteil der neuen Methode besteht in der Strahlendosis von 7–18 mSv. Die technische Entwicklung lässt aber eine deutliche Senkung der Strahlendosis erwarten, u. a. durch eine Reduktion der Aufnahmezeiten. Bereits jetzt bietet das Verfahren bei geeigneten Patienten eine wichtige diagnostische Möglichkeit im Rahmen der KHK-Abklärung. Hochgradige Koronarstenosen lassen sich mit sehr hoher Sicherheit ausschließen; analog zu den Erfahrungen aus der invasiven Koronarangiographie besteht bei diesen Patienten eine sehr günstige Prognose. Hochgradige Koronarstenosen werden ebenfalls mit hoher Sicherheit erkannt. Intermediären Stenosen können bezüglich ihrer hämodynamischen Bedeutung ähnlich schwer einzuschätzen sein wie bei der invasiven Angiographie. Durch die nichtinvasive Plaqueerkennung ergeben sich aber auch wichtige prognostische Aspekte.

Journal

Clinical Research in Cardiology SupplementsSpringer Journals

Published: Jan 1, 2007

References