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4A_301/2018 vom 19. November 2018 [Prohibition to take the parties by surprise]

4A_301/2018 vom 19. November 2018 [Prohibition to take the parties by surprise] Bundesgericht, I. zivilrechtliche Abteilung, 4A_301/2018, Urteil vom 19. November 2018, A. S.A. contre B., Bundesrichterin Kiss, Präsidentin, Bundesrichterinnen Hohl, May Canellas, Gerichtsschreiber Kölz. Schiedsbeschwerde – ICC Schiedsspruch – Rechtliches Gehör – Überraschungsverbot Recours contre une sentence CCI – Droit d’être entendu – Effet de surprise Request to set aside ICC award – Right to be heard – Prohibition to take the parties by surprise Sachverhalt A. Die A. S.A. (Beschwerdeführerin) ist eine Gesellschaft nach griechischem Recht mit Sitz in U. B. (Beschwerdegegner) ist Staatsangehöriger von W. und wohnt in V. Am 18. Januar 2013 unterzeichneten A. S.A. und B. ein «Consultancy Agreement». Gemäss diesem sollte B. die A. S.A. im Zusammenhang mit einem Projekt des Staates W. betreffend den Bau eines Kraftwerks unterstützen. Der Vertrag enthält eine Schiedsklausel zugunsten eines Schiedsgerichts mit Sitz in Zürich. In der Sache wurde schweizerisches Recht für anwendbar erklärt. Die A. S.A. erhielt zunächst den Zuschlag für den Auftrag im Wert von EUR 360’000’000.--. Das Projekt wurde sodann vom Staat W. nicht realisiert. In der Folge entstand zwischen den Parteien Streit über die Vergütung von B. B. Am 19. August 2015 leitete B. ein Schiedsverfahren nach den Bestimmungen der Internationalen Handelskammer (ICC) gegen die http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png ASA Bulletin Kluwer Law International

4A_301/2018 vom 19. November 2018 [Prohibition to take the parties by surprise]

ASA Bulletin , Volume 39 (2): 6 – Jun 1, 2021

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Publisher
Kluwer Law International
Copyright
Copyright © 2021 Kluwer Law International BV, The Netherlands
ISSN
1010-9153
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Abstract

Bundesgericht, I. zivilrechtliche Abteilung, 4A_301/2018, Urteil vom 19. November 2018, A. S.A. contre B., Bundesrichterin Kiss, Präsidentin, Bundesrichterinnen Hohl, May Canellas, Gerichtsschreiber Kölz. Schiedsbeschwerde – ICC Schiedsspruch – Rechtliches Gehör – Überraschungsverbot Recours contre une sentence CCI – Droit d’être entendu – Effet de surprise Request to set aside ICC award – Right to be heard – Prohibition to take the parties by surprise Sachverhalt A. Die A. S.A. (Beschwerdeführerin) ist eine Gesellschaft nach griechischem Recht mit Sitz in U. B. (Beschwerdegegner) ist Staatsangehöriger von W. und wohnt in V. Am 18. Januar 2013 unterzeichneten A. S.A. und B. ein «Consultancy Agreement». Gemäss diesem sollte B. die A. S.A. im Zusammenhang mit einem Projekt des Staates W. betreffend den Bau eines Kraftwerks unterstützen. Der Vertrag enthält eine Schiedsklausel zugunsten eines Schiedsgerichts mit Sitz in Zürich. In der Sache wurde schweizerisches Recht für anwendbar erklärt. Die A. S.A. erhielt zunächst den Zuschlag für den Auftrag im Wert von EUR 360’000’000.--. Das Projekt wurde sodann vom Staat W. nicht realisiert. In der Folge entstand zwischen den Parteien Streit über die Vergütung von B. B. Am 19. August 2015 leitete B. ein Schiedsverfahren nach den Bestimmungen der Internationalen Handelskammer (ICC) gegen die

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ASA BulletinKluwer Law International

Published: Jun 1, 2021

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