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Wortfeldvergleich

Wortfeldvergleich Rosemarie Lühr (Jena) 1. Das Projekt „Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext“ 1.1. Inhalt In dem neuartigen Wörterbuchprojekt „Deutsche Wortfeldetymologie in eu- ropäischem Kontext“, das von der Sächsischen Akademie der Wissenschaft gefördert wird, soll u.a. der Dialog zwischen Indogermanistik und Germa- nistik gefördert werden. Untersucht wird der substantivische Wortschatz des Begriffsfeldes „Mensch“, und zwar in seiner historischen Schichtung und in Bezug auf das europäische Sprachareal. Dabei wird – das ist der spezifi sche Beitrag der Indogermanistik – Etymologie mit der Organisation des Wortschatzes nach Wortfeldern verbunden. Erstens geht es um folgende Wortfelder: (A) biologische Eigenschaften des Menschen (3000 Wörter) (B) kulturelle Eigenschaften des Menschen (B)(1) der Mensch im Alltag (3000 Wörter) (B)(2) der Mensch in der Vielfalt seiner kulturellen Beziehungen: Mensch und Recht (3000 Wörter); Mensch und Religion und Ethik (3000 Wör- ter); Mensch und Wirtschaft (3000 Wörter); Mensch und Wissenschaft und Kunst (3000 Wörter); Mensch und neue Technologien (3000 Wörter) Zweitens wird nach synchronen Schnitten gegliedert: Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Frühneuhochdeutsch, Älteres Neuhochdeutsch, Neu- hochdeutsch – Gegenwartssprache. Indem auch drittens die Herkunft der Wörter betrachtet wird, sind Aussagen darüber möglich, ob sich im Laufe der Geschichte die einem bestimmten Wortfeld zugrunde liegende Kon- zeption geändert hat. Von Interesse ist hier jeweils http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © by Walter de Gruyter GmbH
ISSN
1869-7046
eISSN
1869-7046
DOI
10.1515/9783110236620.165
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Abstract

Rosemarie Lühr (Jena) 1. Das Projekt „Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext“ 1.1. Inhalt In dem neuartigen Wörterbuchprojekt „Deutsche Wortfeldetymologie in eu- ropäischem Kontext“, das von der Sächsischen Akademie der Wissenschaft gefördert wird, soll u.a. der Dialog zwischen Indogermanistik und Germa- nistik gefördert werden. Untersucht wird der substantivische Wortschatz des Begriffsfeldes „Mensch“, und zwar in seiner historischen Schichtung und in Bezug auf das europäische Sprachareal. Dabei wird – das ist der spezifi sche Beitrag der Indogermanistik – Etymologie mit der Organisation des Wortschatzes nach Wortfeldern verbunden. Erstens geht es um folgende Wortfelder: (A) biologische Eigenschaften des Menschen (3000 Wörter) (B) kulturelle Eigenschaften des Menschen (B)(1) der Mensch im Alltag (3000 Wörter) (B)(2) der Mensch in der Vielfalt seiner kulturellen Beziehungen: Mensch und Recht (3000 Wörter); Mensch und Religion und Ethik (3000 Wör- ter); Mensch und Wirtschaft (3000 Wörter); Mensch und Wissenschaft und Kunst (3000 Wörter); Mensch und neue Technologien (3000 Wörter) Zweitens wird nach synchronen Schnitten gegliedert: Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Frühneuhochdeutsch, Älteres Neuhochdeutsch, Neu- hochdeutsch – Gegenwartssprache. Indem auch drittens die Herkunft der Wörter betrachtet wird, sind Aussagen darüber möglich, ob sich im Laufe der Geschichte die einem bestimmten Wortfeld zugrunde liegende Kon- zeption geändert hat. Von Interesse ist hier jeweils

Journal

Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichtede Gruyter

Published: Sep 15, 2011

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