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Vorwort

Vorwort ASCHKENAS – Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 18/19 2008/2009, H. 2 Alle Felder judaistischer Forschung, historische wie literaturwissenschaftliche insbesondere, reflektieren in jüngster Zeit immer wieder die Erkenntnis, dass disziplinäre Grenzen den Blick auf die Transformationsprozesse jüdischer Geschichte in der europäischen Diaspora versperren. Dieser Einsicht entsprechend, suchte die interdiziplinär aufgestellte Arbeitsgruppe »Zwischen Sprachen. Strategien jüdischer Selbstbehauptung in transkulturellen Prozessen«, die hergebrachten Grenzziehungen zu überwinden. Im Lauf der Jahre 2001 bis 2004 formierten sich, koordiniert vom Salomon L. Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen, neun Einzelprojekte, vereint zu einer »Kompetenzplattform«. Hier trafen sich zu regelmäßigen Arbeitssitzungen Forscherinnen und Forscher, interessiert an jüdischer Geschichte, Literatur, Kultur; Historiker, Literaturwissenschaftler wie auch Judaisten. Gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen galt die Einladung vorrangig denjenigen, die an Universitäten in NRW tätig sind oder waren. Doch auch in dieser Hinsicht wollten und konnten Grenzen überschritten werden, und so traten weitere Interessierte hinzu – leicht ablesbar an den aktuellen Wirkungsstätten der Beitragenden zu diesem Themenband. Er enthält keineswegs alle diskutierten, vorbereiteten und ausgeführten Projekte. Für alle an den Arbeitstreffen Beteiligten aber bleibt es sehr lehrreich, wie viel an Zeit, Geduld, an Intensität des Aufeinanderhörens und -zugehens erforderlich war, um sich über die Sprachen (Diskurs, http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Aschkenas de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2010 by the
ISSN
1016-4987
eISSN
1865-9438
DOI
10.1515/asch.2009.013
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Abstract

ASCHKENAS – Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 18/19 2008/2009, H. 2 Alle Felder judaistischer Forschung, historische wie literaturwissenschaftliche insbesondere, reflektieren in jüngster Zeit immer wieder die Erkenntnis, dass disziplinäre Grenzen den Blick auf die Transformationsprozesse jüdischer Geschichte in der europäischen Diaspora versperren. Dieser Einsicht entsprechend, suchte die interdiziplinär aufgestellte Arbeitsgruppe »Zwischen Sprachen. Strategien jüdischer Selbstbehauptung in transkulturellen Prozessen«, die hergebrachten Grenzziehungen zu überwinden. Im Lauf der Jahre 2001 bis 2004 formierten sich, koordiniert vom Salomon L. Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen, neun Einzelprojekte, vereint zu einer »Kompetenzplattform«. Hier trafen sich zu regelmäßigen Arbeitssitzungen Forscherinnen und Forscher, interessiert an jüdischer Geschichte, Literatur, Kultur; Historiker, Literaturwissenschaftler wie auch Judaisten. Gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen galt die Einladung vorrangig denjenigen, die an Universitäten in NRW tätig sind oder waren. Doch auch in dieser Hinsicht wollten und konnten Grenzen überschritten werden, und so traten weitere Interessierte hinzu – leicht ablesbar an den aktuellen Wirkungsstätten der Beitragenden zu diesem Themenband. Er enthält keineswegs alle diskutierten, vorbereiteten und ausgeführten Projekte. Für alle an den Arbeitstreffen Beteiligten aber bleibt es sehr lehrreich, wie viel an Zeit, Geduld, an Intensität des Aufeinanderhörens und -zugehens erforderlich war, um sich über die Sprachen (Diskurs,

Journal

Aschkenasde Gruyter

Published: Dec 1, 2010

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