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Rezensionen und Buchanzeigen

Rezensionen und Buchanzeigen ASCHKENAS - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 7/1997, H. 2 Übergreifende Darstellungen und Nachschlagewerke LEO TREPP, Geschichte der deutschen Juden. Stuttgart/Berlin/Köln: Kohlhammer, 1996, 326 S., Abb., geb., DM 59,-. Landesrabbiner Prof. Dr. Dr. Leo Trepp lehrte Philosophie am Napa College (Kalifornien) und wirkt als Honorarprofessor für Judaistik an der Universität Mainz. Der Buchtitel erlaubt, sowohl das deutsche Judentum als auch deutsche Judenschaften und (wo geboten) weltweite Judenheit darzustellen. Maßstab und Nachdruck der zwanzig Abschnitte liegen auf wissenschaftlichen Aussagen; dogmatische Standpunkte prägen weder Sichtung, Auswahl und Überprüfung noch die Deutung der Quellen. Wie fast überall beim Geschichtsrückblick eignet Frühphasen die relative Chronologie und lückenhafte Belegdichte von Anfangen, späteren Abschnitten die absolute Chronologie und erdrückende Belegfülle des voll Entwickelten. Im aschkenasischen Raum mögen einzelne Juden wohl schon nach ihrer Vertreibung von 587 v. Chr. aufgetaucht sein, seit 70 n. Chr. dann als Sklaven und 'Eigentum des Kaisers1, seit 212 n. Chr. als römische Bürger. Im Raum der Talmudhochschulen Speyer-Worms-Mainz (DltP/SchUM) lebte die erste namhafte "Leuchte der Diaspora11 außerhalb Jerusalems, Rabbenu Gerschom Ben Jehuda (ca. 960-1028) von Mainz. Nach der frühmittelalterlich friedlichen Gemeinschaft aus vielen Christen und ganz wenigen Juden unter dem Schutz von Kaisern oder auch Päpsten erwuchsen http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Aschkenas - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
1016-4987
eISSN
1016-4987
DOI
10.1515/asch.1997.7.2.495
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Abstract

ASCHKENAS - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 7/1997, H. 2 Übergreifende Darstellungen und Nachschlagewerke LEO TREPP, Geschichte der deutschen Juden. Stuttgart/Berlin/Köln: Kohlhammer, 1996, 326 S., Abb., geb., DM 59,-. Landesrabbiner Prof. Dr. Dr. Leo Trepp lehrte Philosophie am Napa College (Kalifornien) und wirkt als Honorarprofessor für Judaistik an der Universität Mainz. Der Buchtitel erlaubt, sowohl das deutsche Judentum als auch deutsche Judenschaften und (wo geboten) weltweite Judenheit darzustellen. Maßstab und Nachdruck der zwanzig Abschnitte liegen auf wissenschaftlichen Aussagen; dogmatische Standpunkte prägen weder Sichtung, Auswahl und Überprüfung noch die Deutung der Quellen. Wie fast überall beim Geschichtsrückblick eignet Frühphasen die relative Chronologie und lückenhafte Belegdichte von Anfangen, späteren Abschnitten die absolute Chronologie und erdrückende Belegfülle des voll Entwickelten. Im aschkenasischen Raum mögen einzelne Juden wohl schon nach ihrer Vertreibung von 587 v. Chr. aufgetaucht sein, seit 70 n. Chr. dann als Sklaven und 'Eigentum des Kaisers1, seit 212 n. Chr. als römische Bürger. Im Raum der Talmudhochschulen Speyer-Worms-Mainz (DltP/SchUM) lebte die erste namhafte "Leuchte der Diaspora11 außerhalb Jerusalems, Rabbenu Gerschom Ben Jehuda (ca. 960-1028) von Mainz. Nach der frühmittelalterlich friedlichen Gemeinschaft aus vielen Christen und ganz wenigen Juden unter dem Schutz von Kaisern oder auch Päpsten erwuchsen

Journal

Aschkenas - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Judende Gruyter

Published: Jan 1, 1997

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