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Projektberichte und Veranstaltungshinweise

Projektberichte und Veranstaltungshinweise Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" in Windeck-Rosbach Die Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" in Windeck-Rosbach erinnert daran, daß entlang der Sieg jahrhundertelang Menschen jüdischen Glaubens gelebt haben. Unter der nationalsozialistischen Diktatur wurden diese Synagogengemeinden ausgelöscht, die jüdischen Bewohner deportiert und ermordet oder ins Exil gedrängt. Anläßlich des 50. Jahrestages der sogenannten Reichspogromnacht hat der Rhein-Sieg-Kreis beschlossen, die Gedenkstätte zu errichten. Frau Hilde Seligmann hat das ihrer Familie gehörende Haus für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Eingeweiht wurde die Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" am 28. August 1994. Das überaus liebevoll und sachkundig hergerichtete Anwesen dokumentiert in verschiedenen Räumen die Geschichte der Juden an der oberen Sieg (Rosbach, Hamm/Sieg, Altenkirchen), im Bröltal (Nürnbrecht, Ruppichteroth, Bröltalhaus) und an der unteren Sieg (Mondorf, Siegburg, Hennef-Geistingen, ehem. Siegkreis). Auch die Geschichte und das Schicksal der Stifterfamilie Seligmann, die seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Rosbach wohnte und das Haus 1917 erwarb, wird in einer Fotodokumentation, ergänzt durch einzelne persönliche Gebrauchsgegenstände, sehr anschaulich geschildert. Themenräume zur jüdischen Religion und zum Schabbat vervollständigen die Ausstellung. Ein eigens für die Gedenkstätte errichteter Vortragsraum gibt Schulklassen und Besuchergruppen die Gelegenheit das Thema vor- oder nachzubereiten. Betreut wird das Projekt von Dr. Heinrich Linn, Kreisarchivdirektor, http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Aschkenas - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
1016-4987
eISSN
1016-4987
DOI
10.1515/asch.1997.7.2.587
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Abstract

Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" in Windeck-Rosbach Die Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" in Windeck-Rosbach erinnert daran, daß entlang der Sieg jahrhundertelang Menschen jüdischen Glaubens gelebt haben. Unter der nationalsozialistischen Diktatur wurden diese Synagogengemeinden ausgelöscht, die jüdischen Bewohner deportiert und ermordet oder ins Exil gedrängt. Anläßlich des 50. Jahrestages der sogenannten Reichspogromnacht hat der Rhein-Sieg-Kreis beschlossen, die Gedenkstätte zu errichten. Frau Hilde Seligmann hat das ihrer Familie gehörende Haus für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Eingeweiht wurde die Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" am 28. August 1994. Das überaus liebevoll und sachkundig hergerichtete Anwesen dokumentiert in verschiedenen Räumen die Geschichte der Juden an der oberen Sieg (Rosbach, Hamm/Sieg, Altenkirchen), im Bröltal (Nürnbrecht, Ruppichteroth, Bröltalhaus) und an der unteren Sieg (Mondorf, Siegburg, Hennef-Geistingen, ehem. Siegkreis). Auch die Geschichte und das Schicksal der Stifterfamilie Seligmann, die seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Rosbach wohnte und das Haus 1917 erwarb, wird in einer Fotodokumentation, ergänzt durch einzelne persönliche Gebrauchsgegenstände, sehr anschaulich geschildert. Themenräume zur jüdischen Religion und zum Schabbat vervollständigen die Ausstellung. Ein eigens für die Gedenkstätte errichteter Vortragsraum gibt Schulklassen und Besuchergruppen die Gelegenheit das Thema vor- oder nachzubereiten. Betreut wird das Projekt von Dr. Heinrich Linn, Kreisarchivdirektor,

Journal

Aschkenas - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Judende Gruyter

Published: Jan 1, 1997

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