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Nationale Städtesysteme im östlichen und südlichen Afrika

Nationale Städtesysteme im östlichen und südlichen Afrika Jg. 30 (1986) Heft 3-4, S. 14--26 Frankfurt a.M. Reinhard Henkel, Heidelberg Nationale Städtesysteme im östlichen und südlichen Afrika Eine Analyse mit Hilfe der Rang-Größe-Regel Wie in den meisten Ländern der sogenannten Dritten Welt nimmt die Urbanisierung in den Staaten Afrikas, vor allem seit dem Jahrzehnt der afrikanischen Unabhängigkeit, den sechzi ger Jahren, rapide zu und erzeugt eine Reihe von Problemen wie die Beschaffung von Wohnraum und Arbeitsplätzen oder die Bereit stellung von benötigter Infrastruktur. Die Wachstunisraten der städtischen Bevölkerung in Schwarzafrika sind im Moment mit 5-6% jährlich wohl die höchsten in der Welt, jedoch bleibt Afrika der Kontinent mit dem niedrig sten Urbanisierungsgrad: Weniger als 20% der Bevölkerung lebt in Städten. Trotz der quanti tativ geringen Bedeutung der Städte in den mei sten afrikanischen Ländern sind diese, wie überall in der Welt, Zentrum der Macht, der nichtagraren Entwicklung und oft Ausgangs punkte von Innovationen, andererseits in man cher Beziehung auch Parasiten der ländlichen Entwicklung. Im östlichen und südlichen Afrika sind Städte, bis auf die durch den Han delskontakt mit dem arabisch-indischen Raum über den Indischen Ozean entstandenen Zen tren, eine sehr junge Erscheinung: Sie sind fast alle seit der Kolonialisierung durch die europäi schen Mächte Endes des http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie de Gruyter

Nationale Städtesysteme im östlichen und südlichen Afrika

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 1986 by the
ISSN
2365-7693
eISSN
2365-7693
DOI
10.1515/zfw-1986-0002
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Abstract

Jg. 30 (1986) Heft 3-4, S. 14--26 Frankfurt a.M. Reinhard Henkel, Heidelberg Nationale Städtesysteme im östlichen und südlichen Afrika Eine Analyse mit Hilfe der Rang-Größe-Regel Wie in den meisten Ländern der sogenannten Dritten Welt nimmt die Urbanisierung in den Staaten Afrikas, vor allem seit dem Jahrzehnt der afrikanischen Unabhängigkeit, den sechzi ger Jahren, rapide zu und erzeugt eine Reihe von Problemen wie die Beschaffung von Wohnraum und Arbeitsplätzen oder die Bereit stellung von benötigter Infrastruktur. Die Wachstunisraten der städtischen Bevölkerung in Schwarzafrika sind im Moment mit 5-6% jährlich wohl die höchsten in der Welt, jedoch bleibt Afrika der Kontinent mit dem niedrig sten Urbanisierungsgrad: Weniger als 20% der Bevölkerung lebt in Städten. Trotz der quanti tativ geringen Bedeutung der Städte in den mei sten afrikanischen Ländern sind diese, wie überall in der Welt, Zentrum der Macht, der nichtagraren Entwicklung und oft Ausgangs punkte von Innovationen, andererseits in man cher Beziehung auch Parasiten der ländlichen Entwicklung. Im östlichen und südlichen Afrika sind Städte, bis auf die durch den Han delskontakt mit dem arabisch-indischen Raum über den Indischen Ozean entstandenen Zen tren, eine sehr junge Erscheinung: Sie sind fast alle seit der Kolonialisierung durch die europäi schen Mächte Endes des

Journal

Zeitschrift für Wirtschaftsgeographiede Gruyter

Published: Nov 1, 1986

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