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Migrationsprozesse und Mobilität der europäischen Juden am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit

Migrationsprozesse und Mobilität der europäischen Juden am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit Veranstalter: Historisches Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik14.–15.10.2021, Prag – OnlinekonferenzMigration und Mobilität waren bestimmende Elemente jüdischer Existenz im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Gleichgültig, ob erzwungen oder freiwillig, sind sie als Bestandteil jüdischer Lebensgeschichten jener Zeit nicht aus der historischen Narration wegzudenken, sondern müssen vielmehr in Hinblick auf Wohnortwechsel und -wahl, wirtschaftliche und berufliche Tätigkeit, soziale wie familiäre Bindungen und gesellschaftliche Stellung jüdischer Sozietäten wie auch einzelner Individuen immer mitgedacht werden. Mobilität als Beschreibung der Bewegung von Menschen und Dingen in Räumen (»Unterwegs-Sein«) und Migration als Wanderbewegung, die die Verlagerung des Lebensmittelpunktes nach sich zieht, definieren noch nicht Freiwilligkeit und Zwang der Ortsveränderung – dieser Aspekt ist jeweils gesondert zu berücksichtigen.Forscher und Forscherinnen mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten widmeten sich im Rahmen der zweitägigen Konferenz aus dem jeweiligen Blickwinkel ihres Spezialgebiets dem Aspekt jüdischer Bewegung im Raum und versuchten, die Hintergründe und auslösenden Faktoren von Mobilität und Migration näher zu beleuchten.Die Tagung fand auf Initiative des Forschungsprojekts »Migration und Mobilität in der Prager jüdischen Gemeinde am Übergang vom Mittelalter zur frühen Neuzeit« statt, in welchem die Migrationsströme in Mitteleuropa von ca. 1470 bis 1600 erforscht werden, um die Zuwanderung in Böhmen, Mähren und Schlesien nachvollziehen zu können.Die Tagung wurde im http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Aschkenas de Gruyter

Migrationsprozesse und Mobilität der europäischen Juden am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit

Aschkenas , Volume 32 (1): 14 – Jun 27, 2022

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Publisher
de Gruyter
Copyright
© 2019 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
ISSN
1865-9438
eISSN
1865-9438
DOI
10.1515/asch-2022-0002
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Abstract

Veranstalter: Historisches Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik14.–15.10.2021, Prag – OnlinekonferenzMigration und Mobilität waren bestimmende Elemente jüdischer Existenz im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Gleichgültig, ob erzwungen oder freiwillig, sind sie als Bestandteil jüdischer Lebensgeschichten jener Zeit nicht aus der historischen Narration wegzudenken, sondern müssen vielmehr in Hinblick auf Wohnortwechsel und -wahl, wirtschaftliche und berufliche Tätigkeit, soziale wie familiäre Bindungen und gesellschaftliche Stellung jüdischer Sozietäten wie auch einzelner Individuen immer mitgedacht werden. Mobilität als Beschreibung der Bewegung von Menschen und Dingen in Räumen (»Unterwegs-Sein«) und Migration als Wanderbewegung, die die Verlagerung des Lebensmittelpunktes nach sich zieht, definieren noch nicht Freiwilligkeit und Zwang der Ortsveränderung – dieser Aspekt ist jeweils gesondert zu berücksichtigen.Forscher und Forscherinnen mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten widmeten sich im Rahmen der zweitägigen Konferenz aus dem jeweiligen Blickwinkel ihres Spezialgebiets dem Aspekt jüdischer Bewegung im Raum und versuchten, die Hintergründe und auslösenden Faktoren von Mobilität und Migration näher zu beleuchten.Die Tagung fand auf Initiative des Forschungsprojekts »Migration und Mobilität in der Prager jüdischen Gemeinde am Übergang vom Mittelalter zur frühen Neuzeit« statt, in welchem die Migrationsströme in Mitteleuropa von ca. 1470 bis 1600 erforscht werden, um die Zuwanderung in Böhmen, Mähren und Schlesien nachvollziehen zu können.Die Tagung wurde im

Journal

Aschkenasde Gruyter

Published: Jun 27, 2022

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