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Die Relevanz von sprachgeschichtlichem Wissen für den Schulalltag

Die Relevanz von sprachgeschichtlichem Wissen für den Schulalltag AbstractIn diesem Beitrag skizzieren wir zuerst den bildungspolitischen Rahmen, den Bildungsstandards und Lehrpläne bilden. Während die bisherige Forschung vor diesem Hintergrund v. a. die konkrete Umsetzung im Schulunterricht analysiert (s. Böhnert 2017), richten wir den Fokus auf die frühe Bildungsphase der künftigen Lehrkräfte, aber auch anderer Deutschstudierender, indem wir ihre Einstellungen zur Relevanz sprachgeschichtlicher Kenntnisse für den Lehralltag erfragen. Dafür werden Lehramtsstudierende zu Beginn einer obligatorischen Einführungsveranstaltung befragt, wie sie die Relevanz von Kenntnissen in der historischen Sprachwissenschaft für den Schulunterricht einschätzen. Neben einigen Grundkompetenzen werden sie anschließend über ihre kulturellen Aktivitäten befragt, die mit sprachgeschichtlichen Themen in Verbindung stehen. Die Studie zeigt, dass Studierende am Anfang des Studiums sprachgeschichtliches Wissen fast genauso häufig als relevant wie irrelevant ansehen. Die ermittelten Präferenzen für Aktivitätsbereiche können im künftigen universitären Unterricht stärker in akademische Lehrformate umgesetzt werden, um für die künftigen Lehrkräfte neue schulische Handlungsmuster zu erschließen. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte de Gruyter

Die Relevanz von sprachgeschichtlichem Wissen für den Schulalltag

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Publisher
de Gruyter
Copyright
© 2022 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
ISSN
1869-7046
eISSN
1869-7046
DOI
10.1515/jbgsg-2022-0005
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Abstract

AbstractIn diesem Beitrag skizzieren wir zuerst den bildungspolitischen Rahmen, den Bildungsstandards und Lehrpläne bilden. Während die bisherige Forschung vor diesem Hintergrund v. a. die konkrete Umsetzung im Schulunterricht analysiert (s. Böhnert 2017), richten wir den Fokus auf die frühe Bildungsphase der künftigen Lehrkräfte, aber auch anderer Deutschstudierender, indem wir ihre Einstellungen zur Relevanz sprachgeschichtlicher Kenntnisse für den Lehralltag erfragen. Dafür werden Lehramtsstudierende zu Beginn einer obligatorischen Einführungsveranstaltung befragt, wie sie die Relevanz von Kenntnissen in der historischen Sprachwissenschaft für den Schulunterricht einschätzen. Neben einigen Grundkompetenzen werden sie anschließend über ihre kulturellen Aktivitäten befragt, die mit sprachgeschichtlichen Themen in Verbindung stehen. Die Studie zeigt, dass Studierende am Anfang des Studiums sprachgeschichtliches Wissen fast genauso häufig als relevant wie irrelevant ansehen. Die ermittelten Präferenzen für Aktivitätsbereiche können im künftigen universitären Unterricht stärker in akademische Lehrformate umgesetzt werden, um für die künftigen Lehrkräfte neue schulische Handlungsmuster zu erschließen.

Journal

Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichtede Gruyter

Published: Aug 1, 2022

Keywords: Sprachgeschichte, Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Kulturelle Bildung.

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