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Die portugiesisch-spanischen Grabinschriften in Norddeutschland: Glückstadt und Emden

Die portugiesisch-spanischen Grabinschriften in Norddeutschland: Glückstadt und Emden ASCHKENAS - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 7/1997, H. 2 MICHAEL STUDEMUND-HALEVY Die portugiesisch-spanischen Grabinschriften in Norddeutschland: Glückstadt und Emdeni In den wenigen wissenschaftlichen Arbeiten über die Anfange der Judengemeinden in Norddeutschland wird regelmäßig auf die Bedeutung der im 17. Jahrhundert erfolgten Ankunft portugiesischer und spanischer Juden (marranos, conversos, cristäos novos) hingewiesen2, deren systematische Erforschung nicht nur für die jüdische Geschichte der norddeutschen Judengemeinden von Bedeutung wäre, sondern vor allem auch für ein besseres Verständnis für das Dieser Beitrag diskutiert ausschließlich die portugiesisch-spanischen Epitaphien und gibt nur eine kurzgefaßte Einfuhrung in die Geschichte der norddeutschen Portugiesengemeinden und ihrer Friedhöfe. Grabornamentik und Grabsymbolik werden in einem größeren Zusammenhang behandelt, weiterführende biographische und genealogische Exkurse entfallen. Angaben über Steinmaterialien und aktuelle Steinschäden werden nicht gemacht. Die Inschriften werden so wortgetreu wie möglich übersetzt, wobei in einigen Fällen die Übersetzungen von Alfonso Cassuto (siehe Anm. 11) herangezogen wurden. (Die Inschriften in hebräischer Sprache werde ich an anderer Stelle publizieren). Genealogische Informationen über die Glückstädter (und Hamburger) Portugiesen finden sich zum Beispiel in ALFONSO CASSUTO: Die portugiesischen Juden in Glückstadt. In: Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft 21 (1930), S. 287-317, hier: S. 312-317 oder in MICHAEL STUDEMUND-HALEVY: Biographisches Lexikon der Hamburger http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Aschkenas - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden de Gruyter

Die portugiesisch-spanischen Grabinschriften in Norddeutschland: Glückstadt und Emden

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
Subject
Aufsätze
ISSN
1016-4987
eISSN
1016-4987
DOI
10.1515/asch.1997.7.2.389
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Abstract

ASCHKENAS - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 7/1997, H. 2 MICHAEL STUDEMUND-HALEVY Die portugiesisch-spanischen Grabinschriften in Norddeutschland: Glückstadt und Emdeni In den wenigen wissenschaftlichen Arbeiten über die Anfange der Judengemeinden in Norddeutschland wird regelmäßig auf die Bedeutung der im 17. Jahrhundert erfolgten Ankunft portugiesischer und spanischer Juden (marranos, conversos, cristäos novos) hingewiesen2, deren systematische Erforschung nicht nur für die jüdische Geschichte der norddeutschen Judengemeinden von Bedeutung wäre, sondern vor allem auch für ein besseres Verständnis für das Dieser Beitrag diskutiert ausschließlich die portugiesisch-spanischen Epitaphien und gibt nur eine kurzgefaßte Einfuhrung in die Geschichte der norddeutschen Portugiesengemeinden und ihrer Friedhöfe. Grabornamentik und Grabsymbolik werden in einem größeren Zusammenhang behandelt, weiterführende biographische und genealogische Exkurse entfallen. Angaben über Steinmaterialien und aktuelle Steinschäden werden nicht gemacht. Die Inschriften werden so wortgetreu wie möglich übersetzt, wobei in einigen Fällen die Übersetzungen von Alfonso Cassuto (siehe Anm. 11) herangezogen wurden. (Die Inschriften in hebräischer Sprache werde ich an anderer Stelle publizieren). Genealogische Informationen über die Glückstädter (und Hamburger) Portugiesen finden sich zum Beispiel in ALFONSO CASSUTO: Die portugiesischen Juden in Glückstadt. In: Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft 21 (1930), S. 287-317, hier: S. 312-317 oder in MICHAEL STUDEMUND-HALEVY: Biographisches Lexikon der Hamburger

Journal

Aschkenas - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Judende Gruyter

Published: Jan 1, 1997

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