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Bedienermodellgestützte Bewertung des Ablenkungspotentials von Komfortsystemen im KFZ in frühen Phasen der Systementwicklung (Model Based Assessment of Driver Distraction by In-Vehicle Information Systems in Early Phases of System Development)

Bedienermodellgestützte Bewertung des Ablenkungspotentials von Komfortsystemen im KFZ in frühen... AbstractDie Entwicklungen in der Fahrzeugelektronik und neue Dienstangebote versprechen das Autofahren komfortabler zu machen. Die Systeme und Ideen reichen von fahrzeugnahen Angeboten wie Unfallwarner, Tankstellenassistent, dynamischer Navigation und Reiseführer bis hin zu Kommunikations- und Unterhaltungsdiensten. Ein zentrales Gestaltungsproblem ist dabei das Primat der Hauptaufgabe „sichere Kraftfahrzeugführung” – die Bedienung des neuen Dienstes darf den Fahrer davon nicht unbotmäßig ablenken. Der Beitrag diskutiert zunächst verschiedene regulative und empirische Ansätze zur Bewertung des Ablenkungspotentials neuer Zusatzsysteme. Anschließend wird eine neu entwickelte Methode zur Berechnung der Interferenz zwischen Haupt- und Nebenaufgabe aus Bedienmodellen vorgestellt, die bereits in frühen Phasen der Systemgestaltung zum Einsatz kommen kann. Die Fahraufgaben werden dabei als ideal-typische Ressourcenprofile beschrieben. Für die zu bewertende Sekundäraufgabe muss lediglich eine formativ-quantitative Aufgabenanalyse vorliegen – dabei kommt die bewährte Methode GOMS (Goals, Operatos, Methods, and Selection Rules: Card, Moran und Newell 1983) mit einigen neuen Erweiterungen für das Multitasking zum Einsatz. Die Methode wird anhand eines Beispiels illustriert, und erste Ergebnisse zur Anwendung und empirischen Fundierung der Methode werden berichtet. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png i-com de Gruyter

Bedienermodellgestützte Bewertung des Ablenkungspotentials von Komfortsystemen im KFZ in frühen Phasen der Systementwicklung (Model Based Assessment of Driver Distraction by In-Vehicle Information Systems in Early Phases of System Development)

i-com , Volume 6 (2): 9 – Aug 1, 2007

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Publisher
de Gruyter
Copyright
© Oldenbourg Wissenschaftsverlag
ISSN
2196-6826
eISSN
2196-6826
DOI
10.1524/icom.2007.6.2.21
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Abstract

AbstractDie Entwicklungen in der Fahrzeugelektronik und neue Dienstangebote versprechen das Autofahren komfortabler zu machen. Die Systeme und Ideen reichen von fahrzeugnahen Angeboten wie Unfallwarner, Tankstellenassistent, dynamischer Navigation und Reiseführer bis hin zu Kommunikations- und Unterhaltungsdiensten. Ein zentrales Gestaltungsproblem ist dabei das Primat der Hauptaufgabe „sichere Kraftfahrzeugführung” – die Bedienung des neuen Dienstes darf den Fahrer davon nicht unbotmäßig ablenken. Der Beitrag diskutiert zunächst verschiedene regulative und empirische Ansätze zur Bewertung des Ablenkungspotentials neuer Zusatzsysteme. Anschließend wird eine neu entwickelte Methode zur Berechnung der Interferenz zwischen Haupt- und Nebenaufgabe aus Bedienmodellen vorgestellt, die bereits in frühen Phasen der Systemgestaltung zum Einsatz kommen kann. Die Fahraufgaben werden dabei als ideal-typische Ressourcenprofile beschrieben. Für die zu bewertende Sekundäraufgabe muss lediglich eine formativ-quantitative Aufgabenanalyse vorliegen – dabei kommt die bewährte Methode GOMS (Goals, Operatos, Methods, and Selection Rules: Card, Moran und Newell 1983) mit einigen neuen Erweiterungen für das Multitasking zum Einsatz. Die Methode wird anhand eines Beispiels illustriert, und erste Ergebnisse zur Anwendung und empirischen Fundierung der Methode werden berichtet.

Journal

i-comde Gruyter

Published: Aug 1, 2007

Keywords: GOMS; Multi-Tasking; Infotainment; Ablenkung; KFZ; Navigation

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