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Der Staatsbesuch Der 'Isis' Im Bosporos

Der Staatsbesuch Der 'Isis' Im Bosporos DER STAATSBESUCH DER 'ISIS' IM BOSPOROS* Ju.G. VINOGRADOV Die Grabungssaison 1982 unter der Leitung der verstorbenen Nonna L. Grac, einer der besten Archaologen der Staatlichen Ermitage, in Aphrodite-Heiligtum der bosporanischen Stadt Nymphaion brachte laut dem treffenden Titel der Erst- publikation eine "neue historische Quelle" ans Licht, die auch fur unser Thema von einer eminenten Bedeutung is. Bei der entsetzlichen Zerstorung des Heil- ingtums wohl infolge eines Erdbebens war die mit bunt gefarbten Stuck be- deckte Wand eines Raumes eingestfrzt. Ihre Bruchstucke hatten sich gluck- licherweise auf einer schmalen Fliiche angesammelt, wo sie sorgfaltig freigelegt wurden. Darauf folgten fur ein Dutzend Jahre im Ermitagelabor sehr mihevolle und aufwendige Restaurationsarbeiten zur Lokalisierung, Zusammensetzung und Befestigung der Fragmente, die gegenwartig erfolgreich beendet wurden. Sie ergaben, daB die wenigstens 15 Quadratmeter grol3e verputzte Rickwand des Raumes nur an einigen Stellen manchmal unbedeutende, manchmal betrachtliche Lucken hat und ihrem Putzdekor nach aus 7 Farbzonen besteht. Die 1. Ober- sowie die 7. Unterzone sind farblos stuckweiB geblieben; der 2. rustikaartige Fries * Ein besonderer Dank gilt vor allem meinem Freund und Kollegen Olaf Hockmann, der auf sich die aufwandige Arbeit der sprachlichen Bescherung des Aufsatzen aufnahm, die infolgedessen dem Leser zuganglicher erscheinen soll; alle nachher http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Ancient Civilizations from Scythia to Siberia Brill

Der Staatsbesuch Der 'Isis' Im Bosporos

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0929-077X
eISSN
1570-0577
DOI
10.1163/157005799X00223
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Abstract

DER STAATSBESUCH DER 'ISIS' IM BOSPOROS* Ju.G. VINOGRADOV Die Grabungssaison 1982 unter der Leitung der verstorbenen Nonna L. Grac, einer der besten Archaologen der Staatlichen Ermitage, in Aphrodite-Heiligtum der bosporanischen Stadt Nymphaion brachte laut dem treffenden Titel der Erst- publikation eine "neue historische Quelle" ans Licht, die auch fur unser Thema von einer eminenten Bedeutung is. Bei der entsetzlichen Zerstorung des Heil- ingtums wohl infolge eines Erdbebens war die mit bunt gefarbten Stuck be- deckte Wand eines Raumes eingestfrzt. Ihre Bruchstucke hatten sich gluck- licherweise auf einer schmalen Fliiche angesammelt, wo sie sorgfaltig freigelegt wurden. Darauf folgten fur ein Dutzend Jahre im Ermitagelabor sehr mihevolle und aufwendige Restaurationsarbeiten zur Lokalisierung, Zusammensetzung und Befestigung der Fragmente, die gegenwartig erfolgreich beendet wurden. Sie ergaben, daB die wenigstens 15 Quadratmeter grol3e verputzte Rickwand des Raumes nur an einigen Stellen manchmal unbedeutende, manchmal betrachtliche Lucken hat und ihrem Putzdekor nach aus 7 Farbzonen besteht. Die 1. Ober- sowie die 7. Unterzone sind farblos stuckweiB geblieben; der 2. rustikaartige Fries * Ein besonderer Dank gilt vor allem meinem Freund und Kollegen Olaf Hockmann, der auf sich die aufwandige Arbeit der sprachlichen Bescherung des Aufsatzen aufnahm, die infolgedessen dem Leser zuganglicher erscheinen soll; alle nachher

Journal

Ancient Civilizations from Scythia to SiberiaBrill

Published: Jan 1, 1999

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